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Geschichte

Haus Salem

4 Generationen von Heimleitungen

Haus Salem

1946, das alte Altersheim

Haus Salem

die Bewohner des Altenheim 1947

Haus Salem

Altersheim im Wechsel der Jahre, 1947 und 1967

Haus Salem

Herr Edelmann, ehemaliger Hausleiter, beim Holz hacken

Haus Salem

Karl und Martha Edelmann 1971, feierliche Verabschiedung der Hauseltern

Haus Salem

altes Altersheim bis 1992

Haus Salem

Namenswechsel des Altenheims, 1992

Haus Salem

Schlüsselübergabe an den neuen Heimleiter Herr Blöser, 1992

Haus Salem

heutige Altenhilfezentrum

Im Jahr 1946 wurde das "Ev. Altersheim" in Birstein gegründet. Es war in erster Linie eine Auffangstelle für Flüchtlinge des Krieges z.B. aus dem ehem. Sudetenland und anderen Gebieten im Osten..

"Die Belegschaft", so nannte man Heimbewohner vor 60 Jahren..

"Die Belegschaft" bestand damals noch überwiegend aus noch rüstigen Senioren die aktiv mitarbeiten mussten, z.B. in Küche, bei der Wäsche, im garten, bei der Viehzucht und beim Holz machen etc.

Unter schwierigen Bedingungen baute Hausvater Diakon Karld Edelmann mit seiner Frau Martha das Haus auf und leitete es bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1971. Ehefrau Martha lebt im hohen Alter von über 90 Jahren noch
immer als Bewohnerin im heutigen Ev. Altenhilfezentrum.

Von 1971-1984 leitete Diakon Reiner Kaufmann das Haus. Unter seiner Leitung wurde einiges modernisiert und aus dem "Ev. Altersheim" wurde das "Ev. Altenheim" Birstein.

Im Jahr 1984 übernahm Ludwig Blöser die Leitung des Hauses. Immer mehr Bewohner waren inzwischen pflegebedürftig und aus einem "Wohnheim" wurde schließlich das Ev. Alten- und Pflegeheim Birstein.

Als Ender der achtziger Jahre klar war, dass das alte Amtsgerichtsgebäude in der Lauterbacher Str. nicht mehr den aktuellen Anforderungen eines Pflegeheimes gerecht wurde, entschloss sich die Ev. Altenhilfe Hofgeismar zu einem Ersatzneubau mit 60 Plätzen am Rosengarten.

1992 war somit das heutige Haus bezugsfertig und nach den modernsten Gesichtspunkten eines Hauses der "dritten Generation" erbaut. So trug man bereits 1992 dem Trend nach Einzelzimmern Rechnung und von den erbauten 60 Plätzen waren 44 Einzelzimmer und 8 Doppelzimmer. Diese Aufteilung hat sich bis heute bewährt.

1999 ging Ludwig Blöser als Leiter des Hauses in den Ruhestand und Diakon Ralf Eschbach übernahm die Leitung. Unter seiner Leitung wurde das Ev. Alten- und Pflegeheim dann im Jahre 2001 zum Altenhilfezentrum ausgebaut und als eines der ersten Pflegeheime bundesweit nach Din ISO 9001:2001 und dem Diakoniesigel Pflege im Jahre 2001 zertifiziert.

Von 2001 bis 2004 spezialisierte sich das Altenhilfezentrum durch Teilnahme an einem Bundesmodellprojekt "Dementia Care Mapping" auf die Pflege von Menschen mit Demenz. 

Ab 2005 wurde die Spezialisierung des Altenhilfezentrums auf "Palliative Care" (Pflege von Schwerstkranken und Sterbenden) ausgedehnt.

Ein neuer Abschnitt der Erweiterung beginnt im Jahr 2012 mit einem Erweiterungsneubau "Betreutes Wohnen" unter neuesten und modernsten Gesichtspunkten (siehe Betreutes
Wohnen)